Anklam in Mecklenburg Vorpommern
Die pommersche Stadt wurde erstmalig im Jahr 1243 urkundlich erwähnt und liegt an der Peene. Nur wenig später 1264 erhielt Anklam Stadtrecht und gehörte seit 1283 der Hanse an. Weil es nur wenig Arbeitsmöglichkeiten und Jobs gibt, haben viele junge Menschen die Stadt verlassen. In Anklam wurde Otto Lilienthal geboren. Er flog mit einem Hängegleiter in der Umgebung der Stadt. Auch heute gibt es einen größeren Flugplatz an der Straße nach Neubrandenburg. Zur Erinnerung an diesen Flieger gibt es ein Museum. Sehenswert in Anklam sind mehrere Kirchen und Teile der alten Stadtmauer. Reichlich günstige Übernachtungsmöglichkeiten in mehreren Hotels und Pensionen sind vorhanden. Der Campingplatz Murchin ist nicht weit entfernt. Kultureller Höhepunkt ist das Hansefest im August.
An der Kreuzung in Richtung Neubrandenburg. Zu den größeren Firmen in der Stadt zählt die Zuckerfabrik, welche aus Zuckerrüben, Zucker und Bioethanol herstellt. Zurzeit gibt es keine weitere Firma dieser Art, welche schon 1883 gegründet wurde, in Mecklenburg Vorpommern.
Einkaufen im Lilienthalcenter im Zentrum am Marktplatz Anklam. Seitdem es eine Umgehungsstraße in Anklam gibt, geht es etwas ruhiger in der Innenstadt zu.
Die Neubauten in Platenbauweise wurden kurz vor Ende der DDR Zeit gebaut. Vermietet werden die Wohnungen von der städtischen Wohnungsgesellschaft GWA. In den unteren Etagen befinden sich Einkaufsmöglichkeiten. Im Hintergrund ist das Steintor, ein ehemaliges Stadttor zu sehen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Windmühle Anklam in der Nähe der Peene. An diesem Fluss befindet sich ein Hafen.
Theater Anklam. Die vorpommersche Landesbühne unterhält ein Theater auf Usedom. Seit 1863 gibt es einen Bahnhof in der Stadt. Dort befindet sich die Haltestelle für die Linienbusse.
Im Zentrum von Anklam.
Das Rathaus von Anklam steht auf dem Marktplatz. Auf dem Dach befindet sich eine Uhr.

