Kirchen Anklam in Mecklenburg Vorpommern
In Anklam sind mehrere schöne Kirchen vorhanden. Schon 1296 wurde eine Marienkirche in der Stadt an der Peene erwähnt. Zum Bau der Kirche in der pommerschen Stadt wurden haltbare rote Backsteine verwendet. In der Sommerzeit ist die Kirche für Besichtigungen geöffnet. Der Taufstein stammt aus dem 13. Jahrhundert (um 1330) und besteht aus Kalkstein. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Schuke aus Berlin 1961 in die Anklamer Kirche eingebaut. Der Kirchturm hat heute nur noch eine Höhe von 64 m, nachdem der alte Kirchenturm durch Kriegseinwirkungen 1945 zerstört wurde.
Der Kirchenturm der Marienkirche kann während der Öffnungszeiten besichtigt werden. An der Kirchturmspitze befindet sich eine Uhr.

Blick auf die Marienkirche in Anklam. Zwischen der Sparkasse und Kirche befindet sich ein Parkplatz.
Nickolai Kirche Anklam
Eine weitere größere Kirche in Anklam ist die Nikolai Kirche. Sie befindet sich in der Nähe des Rathauses und vom Markplatz im Zentrum. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1300. In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges am 29.4.1945 wurde das Gotteshaus stark durch Kampfhandlungen zerstört. Bis dahin war sie das Wahrzeichen der Hansestadt Anklam.
In der Nikolai Kirche finden in der Sommersaison Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Ein Förderverein bemüht sich um die weitere Restaurierung der pommerschen Kirche aus Backstein. Am 1. Dezember 2010 wurde das neue Dach fertiggestellt und mit einer Richtkrone geschmückt. Für das 2100 Quadratmeter große Dach gab es vom Land Mecklenburg Vorpommern 748 000 Euro als Hilfe. Weitere Fördermittel kamen durch das Konjunkturpaket und aus Städtebaufördermitteln für die Sanierung zusammen.
Katholische Pfarrkirche Salvator
Erbaut wurde das Gotteshaus im Jahr 1900. Damals arbeiteten Landarbeiter aus Polen und Schlesien in der Umgebung. Viele Gastarbeiter Schnitter hatten einen katholischen Glauben. Architekt war Engelbert Seibertz aus Berlin. Einen Turm hat die Kirche aus statischen Gründen nicht, der Untergrund war ein ehemaliger Nebenarm der Peene, aber dafür war der Baugrund preisgünstig.

