Die kleine Gedächtniskappelle von Peenemünde
1876 wurde die Friedhofskapelle errichtet. Durch den Bau der Herresversuchsanstalt in Peenemünde ab 1936 und die damit verbundene Sperrung wurde zur baulichen Unterhaltung der Gedächtniskapelle nichts mehr getan. Erst 1993 nach jahrelanger Vernachlässigung wurde sie wieder originalgetreu aufgebaut. Im Inneren wurde sie für die Opfer von Peenemünde, als Gedächtniskapelle umgestaltet.
Diese kleine Kapelle ist nur übrig gelieben vom alten Dorf Peenemünde. Das Dorf Peenemünde wurde durch den Aufbau der Heeresversuchsanstalt beseitigt. Eine Tafel an der Altarwand mahnt mit dem 5. Gebot, Du sollst nicht töten.
Links steht der Gedenkstein für den Schwedenkönig Gustav Adolf, ein kleiner Glockenstuhl gehört auch noch zur Peenemünder Kapelle.