Die Kirche in Morgenitz auf der Insel Usedom
Ein weiteres Kleinod auf der Insel Usedom. Diese Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem alten Kirchhof ist eine Sammlung alter Mahlsteine zu sehen. Rechts im Bild steht der hölzerne Glockenstuhl. An der Kirche stehen sehr alte Lindenbäume und Maulbeerbäume. Die Maulbeerbäume stammen noch aus der Zeit Friedrich II. von Preußen, der die Seidenraupenzucht im Lieper Winkel einführen wollte.
Die Kirche ist mit einer Feldsteinmauer umgeben. früher wurden auf dem Friedhof auch Bestattungen durchgeführt. Jetzt befindet sich der Friedhof von Morgenitz auf der anderen Strassenseite. In der Kirche hängen zur Erinnerung an die Gefallenen des Krieges Erinnerungstafeln. Die Orgel wurde 1894 eingebaut.
Auf dem Friedhof steht ein großer Findling, welcher an die gefallenen des ersten Weltkrieges erinnert. Pastor Hörstel hat mit vielen Helfern und 16 Pferden diesen Stein aus dem Gothensee nach Morgenitz geschafft. Ein Besuch der turmlosen Morgenitzer Dorfkirche lohnt sich.
Vor der Kirche sind mehrere Mahlsteintröge aufgestellt. Die Mahlsteine dienten früher zum Mahlen von Getreide, um daraus Mehl zu erzeugen.

