Mönchow auf Usedom

Mönchow an der Peene auf Usedom

Der Name Mönchow soll soviel wie Ort der Mönche heißen. Erstmalig wurde Mönchow im Jahre 1168 erwähnt. Das Dorf liegt in der Nähe der Stadt Usedom am Peenestrom und am Radweg zu den Ostseebädern. In der Nähe befindet sich die Hubbrücke Karnin, an der ehemaligen Eisenbahnstrecke von Heringsdorf nach Ducherow, als Sehenswürdigkeit. Im Ort befindet sich eine schöne Dorfkirche und auf dem Friedhof ein Mausoleum. Mönchow liegt am Peenestrom und hat rund 40 Einwohner. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in der nahen Stadt Usedom. Umgeben ist der Ort von Wiesen und Felder, welche landwirtschaftlich zum Anbau von Getreide und zur Viehzucht genutzt werden.

Mönchow auf Usedom

Blick auf das Dorf Mönchow links ist die schöne Kirche zu sehen, welche im Sommer für Besucher geöffnet ist.

Kopfsteinplaster Mönchow auf Usedom

Die Straße führt es nach Usedom. Verwaltungsmäßig gehört das Dorf zur Stadt Usedom.

Mölschow an der Peene auf Usedom

Aus der Geschichte von Mönchow bei Usedom

1168 erstmalig als Minichsow, Ort der Mönche erwähnt (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde).
1273 schreibweise Mönschow (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde).
1817 Fiel der Kirchenturm bei einem Sturm um.
1827/28 wurde der jetzige Turm der Kirche neu errichtet.
1883 Der Mittelalterliche Altar stand bis dahin in der Kirche. Jetzt ist er in der Petrikirche Wolgast zusehen.
1891 der wohlhabende Bauer Carl Dannenberg ließ sich das Mausoleum für eine Summe von 25000 Mark vom Swinemünder Maurermeister Pistorius auf dem Friedhof errichten.
1911 Wird die Orgel in Swinemünde aufgekauft.
1960 Zur alten Bronzeglocke wurde eine zweite von Schilling aus Apolda gegossen.
1979/1993 Restauration der Dorfkirche im Ort.
1992 Der Ort gehört zum Amt Usedom Süd mit der Stadt Usedom als Hauptsitz.