Lütow auf dem Gnitz am Achterwasser Insel Usedom
Lütow liegt auf der Halbinsel Gnitz, einer kleinen Ausbuchtung im Achterwasser, auf der südlichen Seite der Insel Usedom. Lütow befindet sich abseits der großen Ferienorte auf der Insel Usedom. Das nächste Seebad befindet sich in Zinnowitz. Schon 1241 wurde ein Ort Lichou erwähnt. Sehenswert ist ein Besuch des Naturschutzgebietes und des Weißen Berges an der Krumminer Bucht. In der Mitte des Dorfes befindet sich ein altes Großsteingrab aus der Jungsteinzeit.

Blick auf das Feriendorf Lütow. Die FerienUnterkünfte wurden erst nach der Wende neu gebaut.

Ortsmitte. In Lütow gibt es eine große Ferienwohnanlage mit vielen Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Eine Schwimmhalle gibt es in Lütow auch.

Lütow, der etwas ältere Teil, welcher am Achterwasser liegt
Das Achterwasser bei Lütow
Blick Richtung Achterwasser

Erdölförderung auf dem Gnitz
Seit dem 20.3.1966 wird auf dem Gnitz Erdöl gefördert. Damals wurden im Jahr rund 220000 Tonnen aus 21 Förderstellen gefördert. 2006 sind noch 7 Pumpanlagen in arbeit, welche rund 8000 Tonnen schwarzes Gold aus einer Tiefe von 2600 Metern fördern. Seit der Gründung bis zum Jahr 2006 wurden rund 1,3 Millionen Tonnen Erdöl aus der Erde geholt. Das Erdöl wird zur Raffinerie nach Schwedt gebracht und dort weiter verarbeitet.

Geschichte von Lütow auf der Insel Usedom
| 1241 | erste Erwähnung schreibweise Lichou (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde) |
| 9.4.1396 | urkundliche Erwähnung als Lutkow |
| 1709 | schreibweise Lütow (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde) |
| 1858 | 8 Kossätenhöfen und 5 Büdnerstellen sind im Dorf bekannt. |
| 1907 | Das Steinkistengrab in der nähe von Lütow wird gesprengt und die Steine zum Teil für den Bau des Pfarrhauses in Netzelkow verwendet. |
| 20. 3.1966 | Erdölförderung durch den Betrieb Erdöl und Erdgas Grimmen wird aufgenommen. |
| 01.07.1991 | Südspitze Gnitz wird unter Naturschutz gestellt. |