Gedenkstätte Karlshagen Usedom Vorpommern
Die Gedenkstätte ist den Opfern und Kriegsgefangenen des 2. Weltkrieges aus Karlshagen und Trassenheide gewidmet, welche in den Lagern 1 und 2 untergebracht waren. Die Kriegsgefangenenlager waren eine Außenstelle des KZ Ravensbrück. Die Insassen mußten Zwangsarbeit für die Raketen Versuchsanstalt in Peenemünde leisten. Das Denkmal befindet sich zwischen den beiden Seebädern an der Hauptstraße. Neben dem Friedhof in Peenemünde wurde ein Massengrab mit 56 Toten gefunden. Am 30 Mai 1968 wurden die Toten nach Karlshagen zum Friedhof für die Bombenopfer umgebettet. Zur Erinnerung wurde ein neues Ehrenmal durch den Maler Klaus Rößler gestaltet. Eingeweiht wurde die Gedenkstätte am 8.5.1970. Bestattet sollen auf dem Kriegsopferfriedhof über 2000 Menschen sein, welche unter anderem durch britische Luftangriffe der Operation Hydra ums Leben gekommen sind.
Das Ehrenmal stellt die Leiden der Peenemünder Zwangsarbeiter dar. Auf dem Golm bei Kamminke befindet sich ein Gedenkstätte für die Opfer des Bombenangriffs auf Swinemünde zum Ende des 2. Weltkrieges. Durch die Bomben sind damals warscheinlich über 20000 Menschen in Swinemünde gestorben
Einweihung war am 8.5. 1970. Zu DDR Zeiten wurden an der Gedenkstätte Soldaten vereidigt. An besonderen politischen Tagen gab es Kranzniederlegungen. Vor dem Friedhof befindet sich ein Parkplatz für Besucher.