Kamminke am Stettiner Haff Usedom Vorpommern
Die erste schriftliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1263, als Michael von Kameke sechs Hufe Land an das Kloster Grobe verkaufte. Der Name Kamminke kommt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie Stein. Im Dorf gibt es viele Schilfrohr gedeckte Ferienhäuser, welche einen interessanten Eindruck auf den Besucher machen. Weiterhin ist eine Wanderung am Steilufer des Haff Kamminke und zum Hafen mit einem kleinen Fischimbiss, wo es frisch geräucherten Fisch gibt, interessant. Im Winter ist die Fischgasstätte aber leider geschlossen. Einer besonderen Aufmerksamkeit verdient der Golm mit seiner Geschichte als Naturschutzgebiet und Gedenkstätte.
Das ehemalige Fischerdorf Kamminke, grenzt an Polen und ist der ideale Urlaubsort für Menschen, die Ruhe und Entspannung vom Alltag suchen. Als Übernachtungsmöglichkeiten sind ein kleines familiengeführtes Hotel, ein Campingplatz an der Steilküste und mehrere Vermieter von Ferienwohnungen vorhanden. Für Klassenfahrten und Gruppenreisen für junge Menschen eignet sich die Jugendherberge in der Bildungsstätte Golm.
Blick vom Hafen auf das Fischerdorf Kamminke. Im Hafengelände befindet sich ein Caravanstellplatz mit Bademöglichkeit im Stettiner Haff.
Viele Häuser in Kamminke haben ein Dach aus Schilfrohr, welches im Winter am Haff geschnitten wird. Im Hintergrund ist das Stettiner Haff zu sehen. Kamminke zählt zu den ältesten Fischerdörfern auf Usedom. Früher lebte man hauptsächlich von reichen Fischfängen aus dem Stettiner Haff, heute mehr vom Tourismus. Im Dorf gibt es ein Gasthaus mit Zimmervermietung. In der kleinen Pension befindet sich eine Gaststätte, wo es schmackhaftes essen aus der Urlaubsregion Haff gibt.
Blick auf das alte Fischerdorf Kamminke. Im Dorf leben rund 310 Einwohner. Im Hintergrund ist das Nachbarland Polen zu sehen. Nur wenige Kilometer entfernt in Garz gibt es einen neuen Grenzübergang nach Polen und sie können schneller in die Nachbarstadt Swinemünde gelangen.
Kamminke auf Usedom, welches durch schilfgedeckte Ferienhäuser und eine Steilküste am Haff geprägt wird. Auf dem Foto ist der Radweg zur Ostseeküste zu sehen.
Im Dorf gibt es eine Windmühle. Die Mühle vom Typ einer Holländerwindmühle befindet sich gleich am Anfang des Dorfes auf einem Berg. Jahrelang wurde an der Mühle als wertlos betrachtet und nichts mehr gemacht. An der Stelle befand sich zu DDR Zeiten ein Kinderferienlager. In die Mühle wurde altes Gerümpel geworfen. Seit 2004 hat die Holländerwindmühle wieder einen Besitzer.
Auf dem neuen Radweg nach Swinemünde gelangt man schnell mit dem Fahrrad zum Strand Swinemünde oder zum Einkaufen in der deutsch-polnischen Urlaubsregion sollte immer im Urlaub eingeplant werden.