Der Gothensee auf Usedom Naturschutzgebiet
Der Gothensee ist der größte See auf der Insel Usedom mit einer Fläche von rund 5,6 km2. Der See steht seit 1967 unter Naturschutz, wegen seiner reichen Tierwelt und Pflanzenwelt. 1819 wurde der Sackkanal durch den Landesbaumeister Sack gebaut. Diese Verbindung zur Ostsee mündet in Höhe vom Hundestrand Heringsdorf in die Ostsee. Durch diesen Kanal sollte das Thurbruch entwässert werden, für eine bessere landwirtschaftliche Nutzung. Um 1890 war der Gothensee sogar ohne Wasser und die entstandenen Wiesen konnten für die Tierhaltung genutzt werden. Zur damaligen Zeit entstanden mehrere Dämme durch den Gothensee, welche auch heute noch zu sehen sind. Am Gothensee darf aus Naturschutz Gründen nicht geangelt werden oder der See mit Booten befahren werden.
Der Usedomer Gothensee Blick Richtung Neuhof. Weitere Orte auf Usedom, welche am Naturschutzgebiet liegen, Gothen und Ulrichhorst.
Der Gothensee und Links im Bild befindet sich Dorf Bansin.
Blick über den Gothensee Richtung Gothen.