Lebbin Lubin auf der Insel Wolin
In Lebbin leben rund 400 Einwohner. Das Dorf gehört verwaltungsmäßig zu Misdroy. Lebbin liegt am Stettiner Haff. Bekannt sind auch die Lebbiner Berge, mit einer Höhe von 90 m von denen Sie eine gute Aussicht auf das Oderdelta haben. Im Dorf sind noch die Reste einer Portlandzementfabrik zu sehen, welche Johannes Quistorp einen Unternehmer aus Stettin gehörte. In den besten Zeiten waren in dieser Fabrik über 600 Menschen beschäftigt. Am Lebbiner Dorfanfang stehen noch Werkswohnungen, welche für Mitarbeiter der Zementfabrik gebaut wurden. Der kleine polnische Ort besitzt einen verhältnismäßig großen Hafen am Oderhaff. Dieser stammt noch aus der Zeit als größere Mengen Zement verschifft wurden.
Dorfstraße wenn sie aus Richtung Kalkofen kommen. Im Dorf gibt es mehrere Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäuser.
Dorfmitte. Das Dorf Lebbin Lubin liegt an einem Berghang.
Die ehemaligen Wohnungen für die Arbeiter der Zementfabrik.
Diese eigenwillige Brücke durchqueren Besucher von Lubin. Früher befanden sich hier Förderanlagen von Kalk, welche zur Zementproduktion benötigt wurden.
Diese kleine Pension befindet sich an der Hauptstrasse, welche durch das Dorf führt.
Im Hindergrund ist das Oderhaf zu sehen.
Zum Einkaufen sind nur kleine Geschäfte vorhanden. Günstige Einkaufsmöglichkeiten Swinemünde sind in 10 Km Entfernung vorhanden. Aber auch in Misdroy gibt es einen Diskounter.
Die Kirche von Lebbin Lubin auf der Insel Wolin
Sie steht an der höchsten Stelle im Dorf und ist weithin zu sehen. Die Kirche wurde 1861 fertiggestellt.
Aus der Geschichte von Lebbin Lubin auf der Insel Wolin
| 1853 | In Lebbin wird eine Portlandzementfabrik gebaut Fabrikbesitzer Quistorp (35) |
| 1861 | Fertigstellung der Lebbiner Kirche |
| 1890 | arbeiten in der Zementfabrik in Lebbin rund 600 Angestellte |
| 1945 | Der Ort gehört nach dem 2. Weltkrieg zu Polen |
