Reichwalde in Sachsen

Reichwalde in der Lausitz Sachsen Ostdeutschland

Erste urkundliche Erwähnung von Reichwalde im Jahr 1394. Später ab 1448 hieß der Ort, Reychinwalde, was, Rodungsgebiet im Wald bedeuten könnte. Verwaltungsmäßig gehört das Dorf zu Boxberg. In Reichwalde, im Niederschlesischen Oberlausitz Kreis, leben rund 700 Einwohner. In der Umgebung befindet sich der Tagebau Reichwalde, in dem Braunkohle gefördert wird. 1987 wurde mit dem Abbau von Kohle begonnen. Am 18. 10. 1999 wurde der Braunkohlenabbau unterbrochen. Seit 2011 laufen die Bandanlagen wieder und bringen Kohle zum Kraftwerk Boxberg. Sehenswert ist das Herrenhaus im alten Rittergut und die Kirche Reichwalde. An Übernachtungsmöglichkeiten ist ein Schullandheim vorhanden. Einige Einwohner vermieten private Ferienwohnungen. In Reichwalde gibt es einen Dorfklub, der sich um das Freibad kümmert und das Dorffest und den Weihnachtsmarkt organisiert. Im Schwimmbad gibt es eine große Wasserrutsche und ein Kinderbad.

Reichwalde Dorfstraße

Reichwalde Dorfstraße.

Reichwalde Dorfmitte

Weitere Orte in der Umgebung Kreba und Klitten.

Reichwalde alte Häuser

Blick auf Reichwalde

Schullandheim Oberlausitz Ferienlager Schloß

Während des 2. Weltkriegs wurden im Rittergut Teile für Raketen zusammengebaut, welche in Peenemünde auf Usedom getestet wurden. Das Schullandheim, im ehemaligen Herrenhaus Schloss war nach 1945 Wohnung für Umsiedler, danach Schule und ab 1982 Station der jungen Techniker, bis es nach der politischen Wende, Schullandheim wurde. Das Landheim eignet sich für Schulfahrten und Klassenfahrten. Die Übernachtung eignet sich für Fahrradtouren in der Lausitz. Durch Reichwalde führt der Wolfsradweg.

Restaurant Friedenseiche Reichwalde

Gaststätte Friedenseiche in Reichwalde. Hier findet der Weihnachtsmarkt im Dorf statt.