Die Wassermühle Riegel-Mühle in Nechern Sachsen
Die Mühle befindet sich in der Riegelstraße zwischen Nechern und Brießnitz. Die Wassermühle kann in der Regel zum Deutschen Mühlentag kostenlos besichtigt werden. Zum Antrieb der Mühle wird das Löbauer Wasser verwendet. Betreut wird die Mühle vom Förderverein "Riegelmühle" Nechern e. V, welcher 1995 gegründet wurde. Schon ab 1583 soll es an diesem Standort eine Mühle gegeben haben. Der Name Riegelmühle soll sich daraus ergeben haben, dass an dieser Stelle ein Schlagbaum gestanden haben soll, also die Straße konnte abgeriegelt werden. In vergangenen Zeiten wurde die Wasserkraft der Mühle auch im Sägewerk genutzt. Ab 1968 wurde die Herstellung von Backmehl eingestellt. Danach wurde nur noch Futtergetreide für die LPG in Gröditz hergestellt. Nach 1973 wurde zur DDR Zeit nur noch elektrisch gemahlen, weil das Wasserrad defekt war. Durch Bemühungen des Mühlenvereins konnte ab 1995 wieder Schrot zum Füttern von Tieren hergestellt werden. Das Wasserrad in der Wassermühle ist vom Typ Zuppinger-Wasserrad. Die Räder wurden benannt nach einem Schweizer Ingenieur. Auch heute werden die Wasserräder in kleinen Wasserkraftwerken verwendet. Ein Vorteil der Zuppinger-Wasserräder ist, sie können auch niedrige Wasserfallhöhen ausnutzen.
Zum Deutschen Mühlentag besuchten sehr viele Gäste die Mühle.
Das Zuppinger-Wasserrad sorgt für den Antrieb der Wassermühle.
Die Wassermühle liegt am Mühlenweg und an einem Pilgerweg in Sachsen.
Mehrere Händler verkauften einen Imbiss unter anderem konnte man Wildschwein vom Spieß kaufen.
Auf einen Stand konnte man sich über das alte Handwerk des Spinnens von Wolle informieren. Sie interessieren sich für Windmühlen in Sachsen besuchen sie einmal die Windmühle Oderwitz oder die Mühle Benz auf Usedom.

