Die Kirche Malschwitz in der Lausitz in Sachsen
Die heutige Dorfkirche in Malschwitz wurde 1716 erbaut. 2016 ist sie dann schon 300 Jahre alt. Aber schon am 25. Februar 1222 wurde eine Kirche im Dorf erwähnt. Der hohe Kirchenturm ist schon von Weitem zu sehen. In der Anfangszeit bestand der Turm aus Holz, der heutige Kirchturm wurde gemauert. 1913 soll der gemauerte Kirchenturm an das Haus angebaut worden sein. Während des Zweiten Weltkriegs wurden 2 Glocken aus Bronze für Kriegszwecke eingeschmolzen. Ersetzt wurden die Kirchenglocken, durch ein Geläut, welches aus Eisenhartguss gefertigt wurde. Damit wieder Glocken aus Bronze läuten, wurde 2010 ein Glockenförderverein gegründet. Mehrmals im Jahr finden Kirchenkonzerte statt. Durch Malschwitz führt der Spree-Radweg am Gotteshaus vorbei. Auf dem Dorfplatz können sie eine Rast einlegen, Sitzbänke sind vorhanden und die Kirche besichtigen, welche in der Sommerzeit meistens geöffnet ist. Eine Turmbesichtigung ist auf Anmeldung möglich.
Kirche Malschwitz. Am Kirchturm befindet sich eine Uhr.

Weitere Kirchen in der Umgebung: Kirche Guttau und Maria Kirche Bautzen.
Aus der Geschichte der Dorfkirche
| 1716 | Bau der Dorfkirche Malschwitz |
| 1913 | Der hölzerne Kirchturm wird durch einen in massiver Bauweise ersetzt |
| 1998 | Restaurierung des Altars Kosten rund 250000 Mark |
| 2010 | Glockenförderverein Malschwitz e. V. wird gegründet. |

