Kreba in der Lausitz in Sachsen Ostdeutschland
Verwaltungsmäßig gehört der Ort zum Landkreis Görlitz und zur Verwaltungsgemeinschaft Rietschen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heidelandschaft und Teichlandschaft. Im kleinen Dorf am Schwarzen Schöps leben rund 1000 Einwohner. 1409 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung als Crobe. In der Umgebung des Dorfes befinden sich mehrere Teiche, welche zur Fischzucht genutzt werden. Ein kultureller Höhepunkt ist das Lausitzer Fischerfest im Ortsteil Lache. Sehenswert ist die schöne barocke Dorfkirche Kreba, welche auch für Besichtigungen geöffnet ist. Naturfreunde finden auf dem Naturerlebnispfad interessantes aus der Heimatgeschichte. Etwas außerhalb von Kreba in Richtung Reichwalde befindet sich eine größere Firma, welche Produkte aus Nüssen und Kernen herstellt. Erdnüsse, Cashews, Kaschu, Macadamia, Haselnüsse und Mandeln werden verarbeitet zu Studentenfutter, Rauchmandeln und anderen leckeren Snacks. In der Anfangszeit des Betriebes wurden Kartoffeln zu Kartoffelchips verarbeitet. Die Herstellung von Chips wurde aber eingestellt. Einen Lorenz Fabrikladen gibt es in Dresden. Größere Volksfeste sind das Schaufischen an der Lache, das Hexenbrennen und das Parkfest am Schloss.
Dorfmitte Kreba. Dort befinden sich ein Bäcker und eine Fleischerei. Weitere Firmen sind ein Ofenbauer und die Kreba Fischzucht. . Größere Städte in der Umgebung sind Weißwasser und Niesky. Dort befinden sich gute Möglichkeiten zum Einkaufen. Ein Ausflugsziel in der Umgebung ist das Wildgehege Stannewisch.
Die Ursprünge des ehemaligen Eisenhammerwerkes sollen bis in das 15. Jahrhundert zurückgehen. In der Umgebung wurde Raseneisenstein abgebaut, welches zur Eisenherstellung genutzt wurde. Raseneisenerz kommt in sumpfigen und feuchten Gebieten vor. Neben der Eisengewinnung wurde es als Baumaterial verwendet. Ein Eisenhammer wurde in der Anfangszeit meistens mit Wasser angetrieben, bevor Dampfmaschinen erfunden wurden. Das Hammerwerk in Kreba stand am Schöps.
Wohnhaus in Kreba.
Schloss Kreba wurde um 1750 auf dem Gutshof als Herrenhaus gebaut. Zurzeit befindet sich die Brüder Grimm Grundschule im Haus. In der Nähe befindet sich der Sportplatz des Sportvereins.
In der Nähe des Schöps befindet sich dieses alte Haus. Deutlich ist erkennbar der Fachwerkbau.
Weitere Heidedörfer in der Umgebung: Trebus und Mücka.