Guttau in der Lausitz Sachsen in Ostdeutschland
Erstmals wurde Guttau am 25. Februar 1222 urkundlich erwähnt. Guttau bildet mit Malschwitz eine Verwaltungsgemeinschaft. An Einwohnern leben rund 370 im Dorf. In Guttau befindet sich ein sehenswertes Museum der sächsischen Teichwirtschaft. Dort sind viele Informationen über Karpfenteiche in der Lausitz zu finden. In der Umgebung des Dorfes sind viele Fischteiche, welche für die Fischzucht genutzt werden, zu finden. Am Großteich beginnt ein Naturlehrpfad zum Nationalparkzentrum in Wartha. Am schönen Olbasee im Nachbarort kann man baden gehen. An dem Badesee gibt es Übernachtungsmöglichkeiten auf einem Campingplatz. Im Dorf gibt es gute Schlafmöglichkeiten in einer Pension und in mehreren Ferienwohnungen, welche Einwohner vermieten. In der Umgebung von Guttau sind mehrere alte Tongruben vorhanden, welche sich zum Angeln eignen. Die Angelseen haben eine Tiefe von rund 6 m. Karpfen und Hechte werden hauptsächlich gefangen. Auf der anderen Straßenseite befindet sich die neue Tongrube, welche ein gutes Angelgewässer ist. Auch heute wird Ton von einer Firma zur Herstellung von Dachziegeln genutzt. Guttau ist ein ruhiges Dorf in der Lausitz. In der Nähe liegen der Froschradweg und der Spree-Radweg, welche für Ausflüge mit dem Fahrrad in die Umgebung genutzt werden können.
Interessant ist ein Besuch des Museums am ehemaligen Steinbruch Baruth in der Umgebung des Lausitzer Dorfes.

Der Gasthof Guttau liegt an der Hauptstraße. Die kleine Pension ist gut für Fahrradfahrer geeignet. Auf dem Hof befindet sich ein Biergarten. An Einkaufsmöglichkeiten gibt es einen Bäcker im Dorf.
Guttau mit Bäcker. Ein Tipp ist der Lausitzer Naturmarkt in Wartha. Im gleichen Ort befindet sich ein Schulmuseum. Im Museum ist ein Klassenraum, wie er um 1900 in der Lausitz üblich war zu sehen.
Angeln in Guttau an den Teichen.

In Guttau gibt es einen Weisstorch, welcher auf einem auf einem hohen Schornstein an der neuen Feuerwehr brütet. In der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet Auenwald. Ein Besuch des NSG lohnt sich besonders im Frühling zu Zeit der Blüte der Windröschen.

Blick vom ehemaligen Basaltsteinbruch auf das Dorf.
Aus der Geschichte von Guttau
| 25.02.1222 | Erste Erwähnung von Guttau. |
| 1657 | Die Guttauer Teiche wurden vom Rittergut Guttau angelegt. |
| Mai 1813 | Während der Schlacht bei Bautzen wurden zahlreiche Häuser im Dorf durch Feuer zerstört. |
| 1816 | Beginn Wiederaufbau Kirche, welche durch Kriegshandlungen abgebrannt war. |
| 21.11.1816 | Wiedereinweihung Kirche. |
| 1864 | Bau eines Feuerwehrhauses. |
| 1885 | 340 Einheimische leben im Lausitzer Dorf. |
| 1902 | Schaffung einer Freiwilligen Feuerwehr. |
| 1918 | Stromanschluss in Guttau. |
| 1953 | Baubeginn Schamotte Werk feuerfeste Steine. |
| 20.-21.7.1981 | Hochwasser im Ort. |
| 1993 | Abbruch Schamottewerk. |
| 1993 | Baubeginn Naturlehrpfad an den Guttauer Teichen mit Parkplatz. |
| 1.1.1994 | Vereinigung von Kleinsaubernitz, Neudorf an der Spree und Guttau zur Gemeinde Guttau. |
| 1996 | Neue Kläranlage. |

