Naturschutzgebiet Auenwald Guttau in Sachsen
Das NSG in Sachsen liegt am Löbauer Wasser. Eine erste Unterschutzstellung erfolgte schon zu DDR-Zeiten im Jahr 1961. Damals hate das Naturschutzgebiet eine Größe von 18 Hektar. 1883 wurde das Gebiet auf den Eisenberg ausgeweitet. Zurzeit hat das ganze Naturschutzgebiet Guttau Auwald und Eisenberg eine Größe von 23 Hektar. Zu Empfehlen ist ein Besuch kurz bevor die Bäume Blätterr tragen zur Zeit der Blüte der Buschwindröschen.
Spaziergang im Naturschutzgebiet. Links und rechts des Weges blühen viele Buschwindröschen. An Bäumen sind hauptsächlich Hainbuchen, Linden und Stieleichen zu finden.
Im Frühjahr blühen die Buschwindröschen im Auenwald. Von manchen wird der Frühlingsblüher als Hexenpflanze bezeichnet. Die Pflanze blüht, bevor die Laubbäume Blätter tragen.
An einer Brücke im Naturschutzgebiet am Löbauer Wasser hängt ein Schild zu Erinnerung des Freiwilliger Arbeitsdienst in Guttau 1933. Gegründet wurde der FAD in Deutschland im Jahr 1931. Mit dem freiwilligen Arbeitsdienst sollte gemeinnützige Arbeit zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit verrichtet werden.
Durch das Naturschutzgebiet schlängelt sich das Löbauer Wasser. Der kleine Fluss, welcher in die Spree mündet, versorgt mehrere Fischteiche mit Wasser. Wer sich für die Karpfenzucht interessiert, sollte einmal den Naturlehrpfad Guttau besuchen.
Basalt am Eisenberg. Der Berg hat eine Höhe von 163 Metern. Von der rund 20 meter hohen Anhöhe hat man einen schönen Blick auf die Landschaft.
Landschaft am Eisenberg Blick Richtung NSG Auenwald.
Im Jahr 2010 wurde ein neuer Deich am Löbauer Wasser gebaut, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Im Jahr 1981 gab es größere Überschwemmungen vom 20. - 21. Juli in Guttau.

