Baruth in der Oberlausitz in Sachsen Ostdeutschland
Das Dorf liegt in der Oberlausitz im Freistaat Sachsen. Verwaltungsmäßig gehört der Ort zu Malschwitz. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1234. Die Einwohneranzahl liegt bei rund 450. Das Ortseingangsschild von Baruth ist zweisprachig in Deutsch und sorbisch. Die nächste größere Stadt ist Bautzen mit guten Einkaufsmöglichkeiten. In der Umgebung befindet sich als Ausflugsziel der Schaffsberg, ein ehemaliger Basaltsteinbruch. Am Steinbruch wurde ein Lehrpfad über den Abbau von Basalt angelegt.. Für Besucher gibt es ein technisches Denkmal, welches besichtigt werden kann am Steinbruch. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schlosspark, in dem man einen Rundgang unternehmen kann. Bis 1995 gab es einen Bahnhof in Baruth. Nach einem Brand wurde die Dorfkirche 1819 wieder neu eingeweiht.
Blick auf Baruth vom Schafberg.
Dorfstraße Baruth.
Die Freiwillige Feuerwehr in Baruth kann auf eine über 160 Jährige Geschichte zuückblicken..
Gärtnerei Graf am Schloss. Man kann Blumen kaufen und Gartenpflanzen.
Der Schlosspark von Baruth. Im Hintergrund ist die Schule zu sehen. Möglich sind Spaziergänge im Park. Vom ehemaligen Gutshaus ist nicht mehr viel zu sehen.
Im Hintergrund sind die Hügel vom Lausitzer Bergland zu sehen. Weiter Dörfer in der Umgebung Gleina und Guttau.
Aus der Chronik von Baruth
| 1234 | Erwähnung in einer Urkunde. |
| 1890 | 465 Einwohner leben im Ort. |
| 1930 | Gründung Basaltwerk auf dem Schafsberg. |
| 1906 | Bahnanschluss an die Bahnstrecke von Radibor nach Löbau. |
| ab 1994 | gehört zu Gemeinde Malschwitz. |
| 1995 | Bahnbetrieb wird eingestellt. |
| 2000 | Basaltabbau wird eingestellt. |


