Obergurig im Oberlausitzer Bergland in Sachsen
Obergurig liegt am Mönchswalder Berg an der Spree. Die Entfernung von Bautzen beträgt rund 4 Kilometer. Die Einwohneranzahl liegt bei 450. Die erste Erwähnung von Obergurig erfolgte 1272 unter dem Namen Goric bzw. Goreke. Obergurig wurde durch slawische Siedler gegründet. Eine Papierfabrik gab es schon um 1560 im Ort. Für die Papierherstellung wurde viel Wasser benötigt, welche in der Spree reichlich vorhanden war. Um 1709 soll es eine Waffenschmiede im Dorf gegeben haben. Der Ort liegt am Spree-Radweg. An der alten Wassermühle an der Spree befindet sich ein Campingplatz für Fahrradfahrer, direkt am Spree-Radweg. Vorhanden sind mehrere Ferienwohnungen und Ferienhäuser in diesem Urlaubsort in der Oberlausitz für einen Urlaub in Obergurig. Ein Hotel ist mir nicht bekannt. In der Umgebung sind schöne Wanderberge, wie der Mönchswalder Berg vorhanden.
In Obergurig in der Oberlausitz hat sich an der Spree eine Papierfabrik befunden. Sie war bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Betrieb. Wer sich über die Papier Herstellung informieren möchte, sollte das Papiermuseum besuchen. Heute befindet sich dort eine Firma zur Herstellung von Erntemaschinen. Gebaut werden unter anderen kleine günstige Mähdrescher für kleine Felder.
Alte Waffenschmiede, welche schon 1709 erwähnt wurde.
Die Gaststätte Alte Wassermühle an der Spree liegt am Spreeradweg. Hier kann man gut essen und ein Zeltplatz befindet sich in der Nähe auf einer Wiese am Fluss. Schon im 18. Jahrhundert hat es an dieser Stelle eine Wassermühle gegeben. Der ehemalige Mühlgraben ist noch vorhanden.
Die Grundschule von Obergurig. Gebaut wurde die Schule 1926/1927.
Kindergarten Spatzennest. Die Kindertagesstätte befindet sich in der Schulstraße an der Spree in einer Villa, welche einem Papierfabrik Besitzer gehörte. Die Papierfabrik befand sich gleich in der Nähe. Den Kindergarten gab es schon zu DDR-Zeiten ab 1949 im Wohnhaus. Die Fabrikantenvilla in Obergurig wurde 1821 gebaut. Im Haus wurde der Landschaftsmaler Karl Franz Adolf Fischer am 2. 6. 1860 geboren.
Direkt am Ortseingang von Obergurig an der Spree befindet sich die Maschinenfabrik. Die Geschichte dieser Firma in Sachsen geht bis in das Jahr 1856 zurück. Damals wurden Häcksler für die Landwirtschaft in gebaut.
Radlerhaus am Spreeradweg Obergurig. Die Unterkünfte befinden sich in einem Umgebindehaus am Spree-Radweg. Am anderen Ufer der Spree befindet sich ein Campingplatz für Radler. Der Zeltplatz befindet sich auf einer kleinen Insel in der Spree. Zur Reparatur von Fahrrädern ist eine Selbsthilfewerkstatt vorhanden. Weitere Orte in der Umgebung im Oberlausitzer Berg sind Singwitz und Großdöbschütz.
An Spree in Obergurig gab es am 7. August 2010 ein Hochwasser. Größere Schäden entstanden an Gebäuden, welche direkt an der Spree stehen, wie das Restaurant Wassermühle, dem Kindergarten, das Kuchenhaus und der Sporthalle.