Burgruine Körse Sehenswürdigkeit in Sachsen
Die Reste der Körse Burg befinden sich an der Spree, auf dem Schlossberg in Kirschau. Schon im 10. Jahrhundert soll mit dem Bau einer Wehranlage auf dem Berg begonnen worden sein. Die Schanze diente als Rückzug bei Überfällen. Im 1352 wurde die Zerstörung einer Burg urkundlich erwähnt. Gegenstände, welche bei Ausgrabungen gefunden wurden, sind im Museum in Kirschau ausgestellt. In diesem Burgmuseum können sie sich umfassend über die Geschichte der Burg informieren. An der Burgruine findet jährlich ein Sängerfest, das Körsesingen statt. Zum Bau der Burg wurde hauptsächlich Granit verwendet, Basalt kam vom Horken aus der Nähe von Halbendorf. Zum Mauern wurde ein Sandgemisch verwendet. An der Schlossstraße in der Nähe des Museums befindet sich ein Parkplatz für Besucher.
Alte Burgen in Sachsen. Auf dem Bild ist der Eingang zur Vorburg zu sehen.
Reste der Ringmauer, welche einmal über 6 Meter hoch gewesen sein soll. Die Mauer gehörte zur Hauptburg.
Die Ringmauer, welche heute noch 3 m Hoch ist. Der ehemalige Innenhof ist mit Bäumen bewachsen.
Auf der Insel Usedom ist das Wasserschloss Mellenthin eine interessante Sehenswürdigkeit. In diesen ehemaligen Schloss kann man in einem Hotel übernachten.
Aus der Geschichte der Burg Körse
| 10.Jhd | Bau einer Wehranlage zum Schutz vor Angriffen. |
| 11.Jhd | Besetzung und Zerstörung der Körseburg durch Deutsche Siedler |
| 1200 - 1250 | Bau einer deutschen Festung, damals die größte Burganlage in der Oberlausitz. Schutz des böhmischen Steiges eines alten Handelsweges. |
| 1352 | Zerstörung der Burg durch Soldaten des Sechsstädtebundes. |
| 1359 | Endgültige Zerstörung der Burg ohne anschließenden Wiederaufbau. |

