Die Kirche von Hochkirch Oberlausitz in Sachsen
Von 1717-1720 wurde die Kirche in Hochkirch gebaut. Der Turm wurde etwas später im Jahr 1750 fertiggestellt. Der Kirchturm des Oberlausitzer Ortes ist schon von Weitem zu sehen und das Wahrzeichen. In der Kirchentür befinden sich Einschüsse von der Schlacht bei Hochkirch im Siebenjährigen Krieg am 14. 10. 1758. Das handgeschmiedete Turmuhrwerk stammt aus dem Jahr 1751. Am Gotteshaus befindet sich der Friedhof, welcher für Bestattungen genutzt wird.
Kirchen in Sachsen. Das schöne Altarbild in der Kirche von Hochkirch hat der Maler Professor Wichmann gemalt, welcher am 17.2.1866 in Dresden gestorben ist.
Rund 1400 Sitzplätze sind im Gotteshaus vorhanden. Die Sitze tragen Nummern. Durch den Verkauf von persönlichen Sitzen wurde in vergangenen Zeiten der Unterhalt der Kirche von Hochkirch finanziert.
Blick auf die Hochkircher Kirche mit Kirchturm, welcher schon von Weitem zu sehen ist.
In der Eingangstür der Kirche befinden sich Einschusslöcher, welche in der Schlacht bei Hochkirch entstanden sind. Sie erinnern heute an die schreckliche Zeit des Krieges.
Auf dem Friedhof befinden sich mehrere alte Grabsteine. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden gefallene Soldaten auf dem Friedhof, teilweise in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt. Sowjetische Kriegstote wurden nach Bautzen umgelagert. In Cunewalde in der Umgebung befindet sich die wahrscheinlich größte Dorfkirche Ostdeutschlands. In der Umgebung befindet sich die Kirche Löbau.


