Der Bieleboh im Oberlausitzer Bergland wandern
Der Bieleboh liegt im Oberlausitzer Bergland in der Nähe von Cunewalde und Beiersdorf. Der Name kommt wahrscheinlich von Biele weißer Gott. Auf dem Berggipfel befindet sich ein Aussichtsturm, von dem sie einen Rundblick bei schönem Wetter sogar bis in das Riesengebirge Schneekoppe und dem Isargebirge haben. Auf dem Bergipfel gibt es eine Baude mit Zimmervermietung. Zum 561m hohen Lausitzer Berg führen verschiedene gut ausgeschilderte Wanderwege. Über den Berg führt auch der Oberlausitzer Bergweg von Zittau nach Wernigerode. Das Hotel auf dem Berg bietet wandern ohne Gepäck mit Hund an. Organisiert wird der Gepäcktransport zur nächsten Unterkunft.
Berge in der Oberlausitz. Die meisten Wanderwege sind markiert. Eine extra Wanderkarte benötigt man nicht.
Blick auf Cunewalde mit der der größten Dorfkirche Deutschlands. Der Weg zum Gipfel des Oberlausitzer Wanderberges stellt nur leichte Anforderungen an die eigene Kondition.
Das schöne Wanderhotel auf dem Bieleboh wurde 1883 fertiggestellt. Dort sind auch Ferienwohnungen und Ferienzimmer zum Mieten vorhanden. Die Gästezimmer haben Namen aus der Oberlausitzer Region, wie Cunewalde, Lawalde, Lauba. Für Urlauber, welche mal ein paar Tage Ruhe und Entspannung brauchen, sind dieses Unterkünfte zu empfehlen.
In der Gaststätte des Berggasthofes können sie eine Rast einlegen und gut essen. Wer schon Blasen an den Füßen hat, der kann sein müdes Haupt gleich im Gasthof in einer Ferienwohnung ablegen. Die Ferienzimmer haben eine Dusche und Fernseher. Diese Wanderpension kann als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Oberlausitz durch Wanderfreunde dienen.
Der Aussichtsturm auf dem Bieleboh, bei schönem Wetter und Hochdrucklage ist die Aussicht besonders gut.
Blick auf die schöne Umgebung des Bielebohs. Im Hintergrund ist Cunewalde zu sehen.
Blick auf den Bieleboh von Schönberg aus. Das Oberlausitzer Bergland ist ein gutes Wandergebiet in Sachsen. Einen Wanderparkplatz gibt es in Cunewalde in der Nähe des Freibades, am Sportzentrum,
Interessantes aus der Geschichte Bieleboh
| 1872 | Gastwirt Wenzel aus Beiersdorf stellt ein Zelt auf zur Bewirtung von Gästen auf. |
| 1882 | Gebirgsverein Oberes Spreetal Neusalza wird gegründet. |
| 1883 | Einweihung Bieleboh Aussichtsturm |
| 1910 | wurde der Aussichtsturm durch Blitzschlag zerstört, dabei brannte der Turm. Anschließender Wiederaufbau. Der Turm wird 4 m höher. |
| 1911 | Anbau von Informationsschildern |
| 1913 | Stromanschluss und Bau einer Küche und eines Zimmers für die Übernachtung von Gästen. |
| 1914 | Verlegung einer Wasserleitung von Zwenke auf den Bieleboh |
| 1931 | Bau eines größeren Saales |
| 1937 | Der Berg wurde in Huhberg umbenannt. |
| 1990 | Die Bergbaude wurde geschlossen |
| 1994 | Der Aussichtsturm musste wegen Baufälligkeit gesperrt werden. |
| 1997 | Modernisierung der Baude, Straßenbau und Wiedereröffnung. |
| 1998 | Instandsetzung des Aussichtsturmes mit 5 m Erhöhung, damit bessere Sicht über den Baumwipfeln. |

