Schloss Frauenstein im Erzgebirge Sehenswertes
Zu den Sehenswürdigkeiten in Frauenstein zählt das Schloss in der Nähe der Burgruine auf einem Berg. Mit dem Bau der Schlossanlage wurde im Frühjahr 1585 begonnen. Der für den Bau verantwortliche Hans Irmischer kam aus Dresden. 1588 war die Fertigstellung vom Schloss. Bauherr war Heinrich von Schönberg. Lange Freude an dem Schloss hatte er aber nicht. Weil er hohe Schulden, verursacht durch den 30 jährigen Krieg hatte, musste er verkaufen. Danach diente es viele Jahre als Behördensitz. Zurzeit wird das Schloss als Museum und für Veranstaltungen genutzt. Unter anderem finden Orgelkonzerte statt. Im Museum sind Führungen durch die Ausstellung möglich. Parkplätze für Besucher befinden sich am Marktplatz.
Die Straße zum Schloss beginnt am Marktplatz.
Schloss Frauenstein.
Schlosstor. Im oberen Bereich befanden sich einmal Wohnungen.
Ab 1957 wurde zu DDR-Zeiten ein Heimatmuseum im Schloss Frauenstein eröffnet. 1983 wurde die Ausstellung in Gottfried-Silbermann-Museum umbenannt. Unter Orgelmusik Liebhabern sind die Frauensteiner Orgeltage ein Geheimtipp. Im Museum sind eine Orgel Werkstatt und mehrere Dokumente aus der damaligen Epoche zu sehen. Die kleine Silbermannorgel soll eine Kopie sein.
Schloss mit Treppenturm.
Rundweg am Schloss. Hier führt auch der ausgeschilderte Kunsterlebnisweg entlang. Der Wanderweg um Frauenstein hat eine Länge von 3,2 km. Am Weg sind Figuren aus Sandstein aus der Sächsischen Schweiz ausgestellt. Ein wenig weiter befinden sich Reste einer alten Sprungschanze, welche nach Johannes-Georg-Neuber-Schanze benannt wurde. Zur DDR-Zeit fanden auf der Skischanze noch Wettkämpfe im Skispringen statt. Sprünge mit Ski waren bis 48 m möglich. Johannes Georg Neuber war der Erbauer der Schanze und ein Kunstmaler. Weitere Schlösser in Sachsen Schloss Moritzburg und Fasanenschloss.


