Die Elbebrücke Blaues Wunder Dresden Sachsen
Die Loschwitzer Brücke überquert die Elbe und verbindet die Stadtteile Loschwitz und Blasewitz in Dresden. Die Straßenbrücke wurde 1893 nach 2 jähriger Bauzeit eingeweiht. Die Teile der Straßenbrücke aus genietetem Stahl wurden in der Nähe von Zwickau gebaut. Der Brückenbau hat zur damaligen Zeit rund 2,25 Millionen Goldmark gekostet. Damals konnte auch eine Straßenbahn über die Elbe fahren. 1985 wurde der Straßenbahnbetrieb auf der Brücke eingestellt. Zur Refinanzierung wurde bis 1923 eine Brückenmaut verlangt. Fußgänger mussten für eine Überquerung der Elbebrücke 2 Pfennig bezahlen. Den 2. Weltkrieg hat die Brücke unbeschädigt überstanden, weil Dresdner Einwohner die Sprengung verhindert haben. Zu DDR Zeiten stand diese Geschichte in vielen Schulbüchern. Die Tragfähigkeit der Elbbrücke ist eingeschränkt. Nur Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 15 Tonnen dürfen die Brücke passieren.
Die Brückenteile aus Stahl sollen ein Gesamtgewicht von 3500 Tonnen haben.
Unter Brücke führt auf beiden Seiten der Elbe ein Elberadweg entlang.
Auf der Elbe fahren Schiffe der "Weißen Flotte".
Auf beiden Seiten der Elbebrücke Blaues Wunder befinden sich Gaststätten. Auf der linken Seite in Strömungsrichtung der Schillergarten und auf dem rechten Elbufer der Elbgarten und der Körnergarten. Eine willkommene Einkehrmöglichkeit auf dem Elb-Radweg.
In Blasewitz befindet sich am Blauen Wunder ein Parkplatz.
Blick auf Loschwitz.

