Spree Hochwasser Bautzen Oberlausitz Sachsen
Durch starken Regen wurde am Sonnabend den 07.08.2010 um 22.52 für Bautzen Katastrophen Alarm ausgelöst. Der Pegelstand in der Spree hatte bei der Auslösung des Alarms fast 4 Meter erreicht. Die maximale Wasserstandshöhe während der Flut soll bei 5 Meter gelegen haben. Das Wasser kam sehr schnell und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Menschen kamen durch das Unglück zum Glück nicht zum Schaden. 25 Einwohner mussten evakuiert werden, weil Häuser und Wohnungen beschädigt wurden. Nähere Informationen für Helfer und Betroffene auf der Internetseite der Stadt Bautzen.
Neben der Spree gab es auch Hochwasser auf der Neiße und der Mandau in der Oberlausitz. Dadurch wurden auch die Städte Zittau und Görlitz in Mitleidenschaft gezogen. Verschärft wurde die Hochwasserlage an der Neiße durch den Bruch eines Staudammes in Polen, dadurch wurde eine große Flutwelle ausgelöst.
Spree Hochwasser in der Nähe der Friedensbrücke.
Spreerad Weg in der Nähe des Sportplatzes. Hier kann man die Wucht und Kraft des Hochwassers sehen. Am Fußballplatz Müllerwiese in der Nähe entstanden Schäden von rund einer halben Million Euro.
Zerstörte Fußgängerbrücke in der Nähe des Spreebades. Das Freibad an der Spree in Bautzen wurde verschmutzt und beschädigt. Auch das Bombardier Werk, welches Schienenfahrzeuge herstellt wurde überschwemmt.
Hochwasser Marke an der Wassermühle Bleichenstraße.
Zerstörtes Wohnhaus in der Mühlstraße.
Aufräumen in der Mühlstraße.
Aufräumarbeiten
Seidauer Straße
Fußgängerbrücke über die Spree Kupferhammer - Mühlengasse.
Bautzen Mühlengasse.
Am Bombardierwerk stand die Spree 2 Meter hoch. Es entstanden in der Eisenbahnfabrik größere Schäden, so das die Produktion für längere Zeit eingestellt wurde. Die Fußgängerbrücke in der Nähe des Spreebades mußte am 7. September 2010 abgerissen werden.
Eine Gasleitung liegt an der Fahrradbrücke über die Spree frei.
Badestelle am Stausee Bautzen. Die Volleyballplätze standen unter Wasser.
Auf dem Stausee schwammen viel Unrat und Holz, wie Bäume und Äste.
Wenn der Stausee Bautzen gefüllt ist, läuft das Wasser über den Überlauf ab, um den Staudamm vor dem Brechen zu schützen. Jetzt besteht Gefahr für die Wohnorte unterhalb des Stausees, wenn es sich um größere Wassermengen handelt. Weiter zur Spree bei Niedergurig. Durch das August Hochwasser 2010 sind in Bautzen Schäden von etwa 5,5 Millionen Euro entstanden. An Straßen und Brücken waren es rund 1, 5 Millionen Euro.