Die Ortenburg, eine Sehenswürdigkeit in Bautzen
Die Ortenburg liegt auf einem Felsen an der Spree und gehört zur Altstadt. Aus dem Jahr 1405 stammt die erste Erwähnung einer Bautzener Burg. Sie gehörte den Milzenern, einem westslawischen Stamm und war die Hauptfestung dieses Volkes in der Oberlausitz. Die Burg war damals der Wohnort des Adels. Im Sommer wird auf der Burg eine Freilichtbühne aufgebaut. Es finden Theatervorstellungen statt und interessante Kinofilme werden in der Sommersaison gezeigt. Auf der Ortenburg von Bautzen hat das sorbische Theater seine Spielstätte und während das Bautzener Theatersommers finden im Sommer Aufführungen auf einer Freiluftbühne statt. Sehenswert ist am Theater der Rietschengiebel vom Bildhauer Ernst Rietschel. Ursprünglich befanden sich die Figuren am Hoftheater Dresden. Zur Ortenburg gehören die Georgskapelle im Matthiasturm, das Hofrichterhaus, ein Salzhaus und der Burgwasserturm. Für Besucher empfehle ich den Parkplatz auf dem Marktplatz am Rathaus.
Der Matthiasturm der Eingang zur Ortenburg.
Das sorbische Museum befindet sich seit 1971 im ehemaligen Salzhaus. Oft gibt es Sonderausstellungen. Der Brunnen auf dem Foto ist 16 Meter tief. Er diente zur Wasserversorgung und wurde in den festen Untergrund aus Stein gehauen.
Blick auf die Ortenburg vom Matthiasturm. Links im Bild ist das Hofrichterhaus zu sehen. Erbaut wurde dieses Richter Haus 1649. Interessant ist der Schornstein des historischen Hauses, welcher umfangreich verziert ist. In der Nähe des Hauses befindet sich eine kleine Ausfallpforte aus dem Jahre 1639.
Hier wurden die Pferde festgebunden und konnten mit frischem Wasser getränkt werden. Weitere Teile der Stadtbefestigung in Bautzen: Alte Wasserkunst und Nikolaituurm. Der Lauenturm und der Reichenturm können bestiegen werden, mit gutem Rundblick.

