Liebfrauenkirche in Bautzen Oberlausitz in Sachsen
1293 wurde die katholische Kirche in Bautzen erstmalig als Kirche "Zu Unserer Lieben Frauen" erwähnt. Die Kirche wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die Liebfrauenkirche lag vor dem Reichentor von Bautzen, auf dem Salzmarkt. Das heutige Aussehen erhielt sie von 1864 bis 1900. Bis 1865 befand sich ein Friedhof unmittelbar an der Kirche. Da die Umgebung heute mit Wohnhäusern und Straßen bebaut ist, gibt es keinen Kirchhof mehr. An der Taucher Kirche in der Nähe gibt es einen größeren Friedhof, welcher für Bestattungen in Bautzen genutzt wird. Durch Kriegshandlungen in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde die Kirche teilweise zerstört, wurde aber rasch nach Kriegsende wieder aufgebaut. Zurzeit, seit 1985, ist sie eine Zweigkirche der römisch katholischen Dom Pfarrgemeinde Sankt Petri. Zum Osterfest wird die Kirche von Osterreitern besucht. Dabei wird das katholische Gotteshaus 3-mal umritten. An diesem Tag erwarten viele Besucher von Bautzen die Osterreiter an der Kirche. Die Reiter singen und beten bei der Umrundung der Kirche auf die Osterprozessionen. Regelmäßig finden Gottesdienste und Messen, teilweise in sorbischer Sprache statt.
Sorbische Kirche in Bautzen "Unserer Lieben Frau".

Liebfrauenkirche Bautzen. Die Fenster wurden vom Kamenzer Künstler Gottfreid Zawadzki geschaffen.
Liebfrauenkirche Bautzen, warten auf die Osterreiter. Weitere Kirchen in Bautzen: Maria Kirche und Michaelis Kirche. An der der Nicolai Kirche gibt es einen schönen Blick auf die Spree und das Spreetal mit der Hammermühle.
Blick vom Reichenturm auf die Bautzener Kirche. Wenn sie sich für Kirchen in Bautzen interessieren, könnten sie den Petri Dom besichtigen. In der Sommersaison kann der Kirchenturm vom Dom bestiegen werden. Oben erwartet sie eine schöne Aussicht auf die Umgebung der Stadt.