Kleinwelka bei Bautzen in Sachsen Informationen
Die erste urkundliche Erwähnung von Kleinwelka erfolgte im Jahr 1345. 1751 kamen Mitglieder der Brüdergemeine aus Herrnhut in den Ort und gründeten die Kolonie Kleinwelka. Viele Jahre wurde der Ort geprägt durch die freikirchliche Brüdergemeine. Von Kindern wurden damals im Dorf die Hernhutter Sterne hergestellt. Die Einwohneranzahl von Kleinwelka liegt zurzeit bei rund 800. Seit 1999 ist der Ort ein Ortsteil von Bautzen. Bekannt und sehenswert ist der Saurierpark Kleinwelka mit Irrgarten und Miniaturenpark. Diesen Freizeitpark in Sachsen besuchen jedes Jahr viele Dino-Fans. An größeren Firmen gibt es die Develey Feinkostfabrik, in der Bautzner Senf produziert wird. Die Senfspezialitäten werden in vielen Haushalten verwendet. Zu DDR-Zeiten wurde im "VEB Essigfabrik und Senffabrik Bautzen" produziert, bevor die Senffabrik in Kleinwelka neugebaut wurde. Eine Zimmerei im Ort baut Balkons und Balkonanlagen aus Holz, Wintergärten und Carports. 1778 wurde in Kleinwelka ein Haus für Schüler gebaut. Viele Kinder von Missionaren aus mehreren Ländern wurden dort ausgebildet. Ältere Kinder wurden am Pädagogium in Niesky weiter ausgebildet. Heute befindet sich in diesem Haus ein Seniorenpflegeheim. Das Altenheim und Pflegeheim gehört der Evangelischen Brüder-Unität. Benannt ist das Pflegeheim nach Dora Schmitt einer ehemaligen Dorfbewohnerin. In der Osterzeit findet im Dorf das Osterreiten statt. Kleinwelka ist ein Abschnitt auf dem Weg der Osterreiter nach Radibor.
Blick auf Kleinwelka.
Das Gasthaus Alte Räucherei liegt direkt an der B 6 zwischen Bautzen und Hoyerswerda. Serviert werden im Restaurant Gerichte aus der Oberlausitz unter anderem Wildgerichte. In der Sommersaison wartet ein Biergarten auf Gäste. Am Restaurant ist ein Parkplatz vorhanden. Eine weitere Möglichkeit zum Essengehen befindet sich am Anger, der Gasthof zum Uhrzoo.
Kleinwelka ist zur Ostern ein Halt für die sorbischen Osterreiter.
Der Turm der freiwilligen Feuerwehr ist schon vom Weitem zu sehen und macht den Eindruck eines Aussichtsturmes. Es ist das Wahrzeichen von Kleinwelka. Der ehemalige Wasserturm sollte schon einmal abgerissen werden.
Gedenkstein Schlacht bei Bautzen. Am 20. Mai 1813 starben 23 Soldaten aus Frankreich und Bayern. Das Denkmal befindet sich in der Nähe vom Wasserturm in Kleinwelka.
Eigenwillige Architektur einiger Wohnhäuser an der Hauptstraße von Kleinwelka.
Neue Wohnsiedlung. In der Umgebung befinden sich die Orte Lubachau und Cölln.
An Einkaufsmöglichkeiten ist in Kleinwelka ein Plus Markt Discounter an der Hauptstraße vorhanden.
Das Seniorenheim in Kleinwelka liegt an einer Parkanlage. Vor der Sanierung befand sich im Haus eine Schule, danach ein Altenheim.

